Neànder (D)

Post Metal / Doom / Stoner

Freitag, 06.09. ab 21:00

AK 10,- € | VVK 8,00 €

Online-Tickets

 

Wo zieht man eigentlich die Grenze zwischen Post-Metal, Doom, Stoner oder sogar Modern Black-Metal? Post-Rock und Underground Metal waren sich schon immer nah: neànder spielen schwebende Ambient-Musik kombiniert mit der Intensität von norwegischem Black Metal.
Ihre epischen Songs kratzen gerne mal an der 10-Minuten-Marke. Von Black Sabbath beeinflusste, dröhnende Doom-Riffs, steigen zu sphärischen, verträumten Klanglandschaften auf. Das selbstbetitelte Debüt vereint fünf hypnotische Kapitel, die man in Gänze und am Stück hören sollte. Dieses Album ist Ritualmusik.
Das 2017 gegründete Kollektiv besteht aus Mitgliedern der Blackgazer Ånd, den Hardcore-Punks Patsy O’Hara und Not Now Not Ever, den Berliner Sludgern Earth Ship und Live-Bandmitgliedern von Casper.
Auf die Frage, warum sie sich auf Instrumentalmusik geeinigt haben, antworten sie: „Ein Sänger würde uns zu einer Metal- oder Post-Rock-Band machen. Wir glauben aber, dass das Opfern von Texten unsere musikalische Vision offen hält, und dazu beiträgt, das man viel mehr auf die Musik eingehen kann.“
Im März 2018 nahmen neànder ihr selbstbetiteltes Debütalbum in den Hidden Planet Studios in Berlin (The Ocean,
Abest, Sun Worship) auf. Gemischt wurde das Album zusammen mit Jan Oberg von Earth Ship, gemastert von Magnus Lindberg von Cult of Luna.
Dieser Monolith eines Albums wird im Februar 2019 auf dem Hamburger Label Through Love Records erscheinen,
das in St. Pauli gegründet wurde und auf dem u.a. bereits atemberaubende Platten von Künstlern wie God Is An Astronaut, Fjørt, Wayste, Lirr und Svalbard erschienen sind.
Für Fans von Pelican, Bongripper, Wolves in the Throne Room, Deafheaven, Explosions in the Sky, Isis, Neurosis, Russian Circles, Year Of No Light, YOB oder Mogwai.

 

 


 

Support: TRANSISTOR TRIP (D)

Stoner

 

Mit der Gründung 2013 steht Transistor Trip für kräftigen und frischen Stunge. Eine Symbiose aus Stoner und Grunge,der nicht in die bestehenden Genre ein geordnet werden kann. Kräftige Gitarrensounds, vom Bass getragen zeichnen mit prägnanten, tiefen und rauchigen Stimmen ein klares Klangbild, welches sich deutlich hervorhebt und garantiert eine Wiedererkennung schafft. Kurze und sehr deutliche Texte bringen die Nachricht sofort auf den Punkt.

 

 

 

 

 

 



 

TROJKA (D)

Folk

Samstag, 21.09.  16:00

Eintritt frei  / Spenden erbeten

Festsaal / Katharinenhof Großhennersdorf

 

Grenzgängercellist Matthias Hübner, Soulpianist Albrecht Schumann und Rockgitarrist Rico Wolf führen einen energielgeladenen Klangtrialog, der sich am Zuhörer entlädt und keinen Mundwinkel unten lässt.

Ein Trojkakonzert ist ein Gute-Laune-Akt der Sonderklasse. Seit 2011 sind die drei Dresdner Vollblutmusiker in der ganzen Republik unterwegs und begeistern ihr Publikum mit waghalsigen Kompositionen, knallharten Polka- und Balkanklängen und einfühlsamen Balladen.

Obwohl kammermusikalisch angelegt, macht dieses Ensemble aus scheinbar bekannten Volksweisen verboten intensiven Kammerfolkrock. Dabei nie in Klischees verhaftet und dennoch eingängig und ausgecheckt.

 

 



 

ZWITSCHERMASCHINE (D)

Jazz

Samstag, 09.11. ab 21:00

AK 10,- € | VVK 8,00 €

Online-Tickets

 

Selten deutet ein Bandname derart genau die unter seinem Signum veröffentlichte Musik. Im Jahr 1922 schuf Paul Klee sein gleichnamiges Bild: Auf einer waagerechten, mit einer Kurbel versehenen Stange sitzen vier Vogelindividuen. Mit weit aufgerissenen Schnäbeln und gereckten Hälsen blicken sie in verschiedene Richtungen. Die Freiheit des Gesangs trifft auf die Disziplin der Mechanik. Die „Zwitschermaschine“ des Altsaxofonisten Mark Weschenfelder vereinigt vier von einer Rhythmusgruppe angekurbelte Bläser. Die Musik ist so originell wie das Bild. Auf schön unorthodoxe Weise wird der Bandsound von zwei Flöten bestimmt, die neben, mit oder vor Saxofon, Posaune, Gitarre, Bass und Schlagzeug flirren, glitzern, zwitschern… Weschenfelders Kompositionen sind von immenser Beweglichkeit. Das Kopieren amerikanischer Vorbilder liegt ihm ebenso fern wie das Kreieren simpler Startrampen für improvisatorische Selbstdarstellungen. Er liebt es kompakt, farbenreich und rasant. Überhaupt hält er das Prinzip Improvisation vital, ohne sich in der Bequemlichkeit einmal gefundener Muster zu genügen.


Besetzung:

Vincent Bababoutilabo - Flöte/Altflöte
Paul Berberich - Flöte/Altsaxophon
Adrian Kleinlosen - Posaune
Florian Lauer - Schlagzeug
Andris Meinig - Kontrabass
Mark Weschenfelder - Altsaxophon/Klarinette/Komposition
Joachim Wespel - Gitarre